Freitag, 8. Januar 2016

So fängt mein neues Jahr an

Ich wünsche allen Bloggerinnen ein gesundes und frohes 2016!

Mein neues Jahr fängt mit diesen Berg an.



Als im vorigen Jahr meine Pfunde dahin schwanden, stand fest: Ich muss noch mal Ausmisten! Viele Sachen passen nicht mehr und zum Abändern habe ich keine Lust. Neues nähen macht mehr Spaß.
Dieses Mal wollte ich es anders machen. Von diesen Berg sollen nur noch die Sachen übrig bleiben, die sich sehr gut untereinander kombinieren lassen. 
Bei Pinterest fand ich so tolle Anregung für das Kombinieren. Hier nur mal 2 Beispiele.



Auf der Suche nach eine Methode meinen Kleiderschrank aus zu misten, las ich was von der Konmari-Methode. und das habe ich schon mal gehört. Klar, bei Stephanie Lynn! Also habe ich mal noch ein bisschen gegoogelt und mich dann das Buch bestellt. 
Ihrer Auffassung nach sollte man alle!!! Kleidungsstücke auf einen Haufen werfen und dann jedes Stück in die Hände nimmt und fragt: Macht mich dieses Stück glücklich? Wenn die Antwort "ja" ist, dann darf das Stück bleiben. Ist die Antwort "nein", dann kommt es in den Müllsack. Und das dann konsequent, ohne Mitleid. "Aber das ist doch mein erster selbst genähter Rock!" Nein, er passt mir nicht mehr und macht mich daher auch nicht mehr glücklich, also weg damit.
Gut, alles aus dem Schrank geholt und auf dem Boden im Nähzimmer gelegt. Dann habe ich angefangen. Mäntel und Jacken zuerst. Jedes Stück habe ich angezogen und "passt nicht" kam sofort in den Müllsack. Und dann die Fragen nach dem Glück.
Bei den Mäntel und Jacken ging das noch. Auch bei den Röcken und Blusen. Dann hat mich der Berg so gestört, dass ich am nächsten Tag alles gruppiert habe und mich dann mit jeden einzelnen Stück befasst. 



So sieht das dann aus. Pullover, alle T Shirts, Unterwäsche, alles liegt hier.
Die Unterwäsche, Schlafzeug und die Feinstrumpfhosen und Strümpfe werden morgen nach den Methode der Marie Kondo in Kartons gesteckt und bekommen ihren Platz im Schrank. 



Das ist vorerst der Rest, der sich morgen noch mal reduzieren könnte. Meine Planung sieht so aus. Alle Röcke und Hosen werde ich nebeneinander aufhängen und dann jedes Oberteil überprüfen, wie oft ich es kombinieren. Oder lässt es sich überhaupt kombinieren? Oder passt die Hose oder der Rock überhaupt zu meine Oberteile?
Ich hoffe danach besser zu sehen, was ich noch brauche oder neu brauche. Bis Dato habe ich ja genäht, was mir gefiel. Sicher, ich habe schon ein wenig überlegt mit welchen Teilen ist das Genähte kombinieren kann. 
Was mir bei der Lagerung der T-Shirts und Pullover am meisten gefällt, ich ziehe den Karton heraus und und kann das betreffende Teil sauber heraus nehmen. Nicht wie bei der Stapelmethode, dass gleich noch zweit Teile mit raus gezogen werden. 
Eigentlich sollte das Meiste in Schubfächer gesteckt werden. So viele Schubladen habe ich nicht. 



Das ist das bereits Aussortierte.

Der nächste Schritt ist dann: Fotos machen! Ich habe mir eine Outfitplaner App runter geladen. Dort will ich alle Teile runter laden, um schneller kombinieren zu können.

Das ist mein Plan für die nächsten Tage. Ab 18. Januar geht mein Mann in die ambulante Reha. In der Zeit werde ich die komplette Wohnung nach den Konmari-Methode ausmisten.

Bis dann ...

Kommentare :

  1. Ich habe mir großem interesse dein post durchgelesen. ich bin ein grosser fan von struktur, system, ordnung und priorisierung. aber.. ich slebst scheitere sehr häufig beim ausmisten.bis jetzt gab es keine methode, die bei meinen emotionen sieg erungern hat.vielelicht kannst du mir da weiter helfen,falls du änliches auch erlebt hast...
    z.b. meine vintage-kleidung.sie nimmt mir viel platz im schrank.mein lebensstil lässt so gut keinen raum mehr fürs tragen der vintage-kleidung. genäht habe ich sie mit grosser liebe und aus guten und wertvollen stoffen. umnähen ist nicht möglich.weggeben oder wegschmeissen tut saumässig weh. es gibt immer noch hoffnung, dass es doch einen anlass geben wird,wo ioch da tragen können. denn passen tut sie ja auch jahre danach immer noch.was tun?
    nächtse frage: was tun,wenn ich mich entschieden habe, die sache wegzugeben und dann das bereue? das frage ich mittlerwiele aus erfahrung. ich habe beim umzug nur das beste mitgenommen, den rest verschenkt. auch jahre später bereue ich immer noch ,dass ich 3 bestimmte röcke abgegeben habe...
    frage 3: was tun,wenn man dann wieder zunimmt und die guten sachen, die nicht mehr passten wieder passen könnten? auch hier aus meiner erfahrung. kurz bevor ich zu meinem jetzigen gewicht kam, wog ich 50-53kg und da hab ich noch eine "diesel" jeans gekauft. seit 2008 konnte ich sie nicht tragen.sie ist kaum benutzt.sie liegt im schrank, weil ich denke, wenn ich wieder mal zunehme, kann ich sie wieder tragen...schliesslich war sie sehr teuer.
    ich kenne 3 methoden von meinem bekannten und verwandten, die ihre garderobe schmall halten. die funktioneiren bei mir leider nicht. ich kann manchmal mich emotional von den geliebten sachen nicht trennen und manchmal denke ich,dass ich etwas nicht entasorgen kann,weil ich es bestimmt noch tragen werde und manchmal trage ich es dann wirklich noch 1 mal/season.manche meiner kleider sind von 2001!:-)da der sommer bei uns so selten zu gast ist, kann ich sie auch nicht weg geben,da sie kaum schsden genommen haben.
    so ,zurück zu den ideen:
    1. meine cousine hat immer im wahrsten sinne des wortes übershcaubare garderobe. die garderobe lässt sich untereinander super kombinieren. sie trägt das nicht zu lange, damit es noch gut aussieht.sie kauft sich auch nicht billiges. wenn sie eoin teil genug hatte, verkauft sie es und kauft das neue.so entsteht das gefühl, dass sie unendlich grosse garderobe hätte:-)
    2.unsere freunde aus holland habe so in etwa änliche methode. sie mögen sehr gerne shoppen. aber auch ihr haus bietet nicht genug platz um das aufzunehmen,was alles reingeschuaffelt wird. also, beschlossen sie, wenn 1 teil dazu kommt, muss man 1 teil davon weg geben.
    3.methode meiner schwägerin, die bis jetzt bei mir die beste war.
    beim umpacken des schrankes winter-sommer-season, stellt sie sich permanent die frage:
    "hab ich das teil letzte 1-2 jahre getragen? wenn die antwort "nein" lautet, dann muss das ding weg.denn das,was sie shcon 1 jahr nicht getragen hat, wird sie auch in zukunft kaum tragen.
    und bei mir selbst hilft das alles bedingt...
    ich kann mich eh von etwas gekauftem trennen, als von etwas selbst genähtem...ich glaube, das ich eine sehr starke emotionale komponente drin, die in den methoden nciht berücksichtigt wird.
    also, wenn du ein tipp, rat für meine situation hast, würde ich mich über ratschläge freuen. ich glaube auch am besten per email...
    lieben dank fürs langes lesen:-)

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  2. Liebe Julia, erst einmal vielen Dank dass du den langen Post gelesen hast. Was tun wenn der Kleiderschrank auseinander platzt? Ich habe eben meine Winterstrumpfhosen aufgerollt und ich Schuhkartons gestellt. 17 Stück habe ich, keine davon ist unter 40 den. 17 Stück! Ich habe gar nicht gewusst, dass ich so viele habe. Warum? Weil sie übereinander in der Schublade lagen. Jetzt habe ich alle Strümpfe und Strumpfhosen in einer Schublade. Ich werde später noch einen Post mit Fotos machen. Im Moment sitze ich zwischen meinen TShirts und Pullover und weiß nicht weiter. Die Mülltaschen stören. In den Keller bringen will ich sie nicht, sonst stehen sie nächstes Jahr noch dort. Aber ich habe schon festgestellt, dass ich immer noch zu viel Klamotten habe.

    Ich breche jetzt meine Antwort an dieser Stelle ab und werde in einem neuen Post dazu schreiben. Vielleicht würde die eine oder andere Bloggerin das gern lesen.

    Liebe Grüße
    Agnes

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